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Neue EU-Schwachstellen-Datenbank gestartet | CSO On-line

Die neue GCVE-Datenbank soll das Schwachstellenmanagement effizienter und einfacher machen.

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Mit db.gcve.eu stellt die GCVE-Initiative (International Cybersecurity Vulnerability Enumeration) ab sofort eine kostenfreie, öffentlich zugängliche Datenbank für IT-Sicherheitslücken bereit. Ziel ist es, die Abhängigkeit von US-Datenbanken zu beenden und die digitale Souveränität in Europa zu stärken.

GCVE-Datenbank soll Schwachstellenmeldung erleichtern

Die Plattform führt Informationen aus verschiedenen öffentlichen Ressourcen zusammen. Dazu zählen die Quellen des GCVE Numbering Authority (GNA)-Modells. Es löst die traditionelle, zentrale Vergabe von Schwachstellen-Kennungen (CVE IDs) ab. Zudem werden Daten von weiteren anerkannten Schwachstellenverzeichnissen genutzt.

Der dezentrale Ansatz ermöglicht es, Schwachstellen-Kennungen autonom zu vergeben und zu veröffentlichen, ohne auf eine zentrale Freigabe warten zu müssen. Insgesamt werden derzeit mehr als 25 unterschiedliche Datenquellen eingebunden. Die erfassten Schwachstellendaten werden normalisiert, strukturiert und durchsuchbar aufbereitet.

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