HomeVulnerabilityCopilot & Agentforce offen für Immediate-Injection-Methods

Copilot & Agentforce offen für Immediate-Injection-Methods

Lead-Formulare kapern Agentforce

Im Fall von Salesforce Agentforce konnten die Forscher von Capsule maliziöse Instruktionen in ein öffentlich zugängliches Lead-Formular einbetten, die im Anschluss über einen „Agent Circulation“ mit E-Mail-Funktionen ausgeführt wurden. Weist ein interner Benutzer einen Agentforce-Agenten später an, diesen Lead zu überprüfen oder zu verarbeiten, führt dieser die Anweisungen aus und exfiltriert smart Daten. „Das resultiert in einer nicht-autorisierten Datenoffenlegung und potenziell massenhafter Exfiltration von CRM-Daten“, schreiben die Forscher.

Massenhaft deswegen, weil sich die Kompromittierung nicht auf einen einzelnen Datensatz beschränkt: Laut den Capsule-Experten kann ein gekaperter Agent mehrere Lead-Datensätze gleichzeitig abfragen und exfiltrieren, wodurch eine einzelne Formularübermittlung effektiv zur Datenbank-Extraktions-Pipeline werde. Den Forschern zufolge habe Salesforce das Immediate-Injection-Downside zwar anerkannt, den Exfiltrations-Vektor jedoch als „konfigurationsspezifisch“ eingestuft und auf optionale Human-in-the-Loop-Kontrollen verwiesen. Die Sicherheitsforscher von Capsule widersprechen dieser Darstellung und argumentieren, dass manuelle Genehmigungen den eigentlichen Zweck autonomer Agenten untergraben.

Das eigentliche Downside, so die Forscher, seien unsichere Standardeinstellungen. Für die Automatisierung konzipierte Systeme sollten es demnach nicht zulassen, dass nicht-vertrauenswürdige Inputs die Ziele der Agenten neu definieren können.

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