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Die mutmaßlich chinesischen Hacker, die Telekommunikations-Anbieter in den USA ausspähten, greifen rund um die Welt an. Die US-Bundespolizei FBI informierte im Zuge mindestens 80 Länder, in denen Aktivität der Gruppe “Salt Storm” festgestellt worden sei. Eine ausführliche Beschreibung der Vorgehensweise der Hacker samt technischer Particulars soll nun helfen, Angriffe zu entdecken und Netzwerke abzusichern.
US-Behörden veröffentlichten die Analyse gemeinsam mit internationalen Partnern. Dazu gehören auch deutsche Geheimdienste und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Aus den Angaben ging nicht hervor, ob die Hacker auch in Deutschland aktiv waren. Ausdrücklich erwähnt wurden Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland.
Mehr als eine Million Verbindungsdaten
Der Hackerangriff auf die US-Telekommunikationsfirmen warfare im vergangenen Jahr bekanntgeworden. Dadurch seien chinesische Geheimdienste unter anderem potenziell in der Lage gewesen, personal Kommunikation von US-Bürgern auszuspähen und sie rund um die Welt zu orten, sagte FBI-Cybersicherheitschef Brett Leatherman dem “Wall Avenue Journal”. Nach FBI-Erkenntnissen erbeuteten die Angreifer mehr als eine Million Verbindungs-Datensätze und nahmen Anrufe und SMS von mehr als 100 Amerikanern ins Visier.



