HomeVulnerabilityEmpathie trifft IT-Sicherheit: Der Weg zu gelebter Compliance

Empathie trifft IT-Sicherheit: Der Weg zu gelebter Compliance

CISOs sollten Sicherheitsrichtlinien mit Blick auf die Belegschaft gestalten.

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In vielen Unternehmen stoßen IT-Sicherheitsrichtlinien auf Widerstand, da Mitarbeitende sie als hinderlich oder praxisfern empfinden. Dies erschwert die Umsetzung, untergräbt die Wirksamkeit und belastet die Zusammenarbeit zwischen der Sicherheitsabteilung und den Fachbereichen. Statt als Accomplice wird Cybersecurity oft als Bremser wahrgenommen – ein fatales Sicherheitsrisiko. Für CISOs (Chief Safety Info Officer) bedeutet das, dass neben technisch korrekten Richtlinien vor allem die Akzeptanz im Alltag entscheidend ist. Ein neuer Ansatz mit empathischem Coverage-Engineering und strategischer Sicherheitskommunikation fördert eine nachhaltige Sicherheitskultur.

IT-Sicherheit: Arbeitsdruck und soziale Einflussfaktoren

In vielen IT-Abteilungen herrscht die Ansicht, dass Anwender wenig motiviert sind, Sicherheitsvorgaben einzuhalten. Unternehmen setzen auf Sanktionen und Schulungen, um regelkonformes Verhalten zu erzwingen. Ein zwei-tägiges Experiment, das untersucht, wie sich Sicherheitsdesigns auf richtlinienkonformes Nutzerverhalten auswirken, zeigte jedoch: Hatten Teilnehmende anfänglich noch eine optimistic Einstellung gegenüber Sicherheitsrichtlinien, wurden diese unter steigendem Arbeitsdruck zunehmend als hinderlich empfunden, was vermehrt zu Regelverstößen führte. Stress und situative Faktoren hatten einen spürbaren Einfluss auf das sicherheitsrelevante Verhalten der Teilnehmenden.

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Sicheres Verhalten entsteht additionally nicht allein durch Wissensvermittlung, sondern hängt stark von der individuelle Risikoeinschätzung und den konkreten Alltagssituationen ab. Nutzer handeln nicht immer so, wie es die Richtlinien vorsehen. Oft nicht aus Unwillen, sondern weil andere Faktoren überwiegen oder als wichtiger eingeschätzt werden. Ambitionierte Ziele, Zeitdruck und das Bedürfnis nach reibungsloser Zusammenarbeit stehen häufig im Widerspruch zu abstrakten Sicherheitsvorgaben. Diese Interessenkonflikte führen schnell zu Spannungen zwischen Safety, IT und den anderen Fachbereichen. Das gefährdet letztlich die Sicherheitskultur.

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