HomeVulnerability„Ich bin kein Roboter“ – aber ein mögliches Cyber-Opfer

„Ich bin kein Roboter“ – aber ein mögliches Cyber-Opfer

  1. Angreifer nutzen die zunehmende Verbreitung von und das Vertrauen in Captcha-Überprüfungen aus, um Malware zu verbreiten. Sie leiten Opfer auf manipulierte Web sites und fordern sie auf, vermeintliche Authentifizierungsprozesse zu durchlaufen. Dabei wird ein bösartiger PowerShell-Befehl ausgeführt, der den Lumma Stealer Distant-Entry-Trojaner (RAT) auf dem System installiert.
  2. Mithilfe von Social-Engineering-Techniken überzeugen Kriminelle Nutzer davon, Makros in Phrase- oder Excel-Dokumenten zu aktivieren. Dadurch erhalten die Angreifer Zugriff auf Geräte, können Daten stehlen und Tastenanschläge aufzeichnen. Hierbei setzen die Cyberkriminelle XenoRAT ein, eine Open-Supply-Distant-Entry-Software program mit Spionagefunktionen.
  3. Kriminelle verstecken Schadcode in Scalable-Vector-Graphics-Dateien (SVG). Da Browser diese Bilder standardmäßig öffnen, wird der darin eingebettete JavaScript-Code ausgeführt und verteilt bis zu sieben verschiedene Malware-Arten, darunter RATs und Infostealer. Zusätzlich setzen die Angreifer verschleierte Python-Skripte ein, um die Malware-Set up zu verschleiern. Python wird aufgrund seines wachsenden Einsatzes in KI und Data Science immer beliebter, was es zu einem attraktiven Werkzeug für Cyberkriminelle macht.

Klassische Angriffsmethoden weiterhin beliebt

Daneben gibt es weiterhin klassische Bedrohungsvektoren. Im vierten Quartal 2024 waren E-Mails mit 53 Prozent und Webbrowser-Downloads mit 27 Prozent die häufigsten. Besonders auffällig ist, dass jede neunte E-Mail-Bedrohung die Gateway-Sicherheit umgangen hat.

See also  159 CVEs Exploited in Q1 2025 — 28.3% Inside 24 Hours of DisclosureApr 24, 2025Vulnerability / Risk Intelligence As many as 159 CVE identifiers have been flagged as exploited within the wild within the first quarter of 2025, up from 151 in This autumn 2024. "We proceed to see vulnerabilities being exploited at a quick tempo with 28.3% of vulnerabilities being exploited inside 1-day of their CVE disclosure," VulnCheck mentioned in a report shared with The Hacker Information. This interprets to 45 security flaws which have been weaponized in real-world assaults inside a day of disclosure. Fourteen different flaws have been exploited inside a month, whereas one other 45 flaws have been abused inside the span of a 12 months.  The cybersecurity firm mentioned a majority of the exploited vulnerabilities have been recognized in content material administration programs (CMSes), adopted by community edge gadgets, working programs, open-source software program, and server software program. The breakdown is as follows - Content material Administration Programs (CMS) (35) Community Edge Units (29) Working Programs (24) Open Supply Software program (14) Server Software program (14) The main ...

Im selben Zeitraum waren ausführbare Dateien und Skripte mit 43 Prozent aller abgefangenen Bedrohungen die am häufigsten genutzte Malware-Type. Archivdateien der Typen RAR, ZIP, GZ, 7Z, TAR und andere machten 32 Prozent der Bedrohungen aus. Dokumente wie Phrase mit acht Prozent und Excel mit drei Prozent sind ein weiteres Risiko. Ebenfalls eine kleine, aber signifikante Gruppe sind PDF-Dateien, die zehn Prozent der Bedrohungen ausmachten. Die restlichen zwei Prozent entfielen auf andere Dateitypen.

Isolieren statt vorhersehen

Die Macher der Studie stellen fest, dass mehrstufige Authentifizierung Nutzende beim Klicken sorgloser macht. Gleichzeitig sind Schulungen zur Cyber-Consciousness oft unzureichend. Erschwert wird die Lage dadurch, dass KI Angriffe beschleunigt, weswegen Unternehmen ihre Angriffsfläche verkleinern sollten. Laut den Experten schaffen sie dies, indem sie risikoreiche Aktionen isolieren, anstatt jeden Angriff vorhersehen zu müssen.

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